Januar 2018

„Prinz Nico I. ist einer von uns!“

„Prinz Nico I. ist einer von uns!“
Foto: FRE

15.01.2018
CDU-Stadtverband Mendig empfing das Mendiger Dreigestirn im Albertinum

Mendig. „Auch wenn sich nach über fünf Monaten noch immer keine Bundesregierung zusammengesetzt hat, wir hier in Mendig sind sehr froh, dass wir unter strengster rabenschwarzer Regentschaft unserer Tollitäten aus Obermendig, Prinz Nico I. von den 11 singenden Husaren, Bauer Luki - Husarenkanonier von de Wasserschöpp und Jungfrau Marvin - Elferrätin von der Hobelbank stehen.

Bei uns haben es die Schwarzen geschafft, die Regentschaft zu erobern, und das soll auch unter dem Schutz von Möhnen, Husaren, Stadtsoldaten und Prinzengarde bis zum Aschermittwoch so bleiben!“

Mit diesen Worten begrüßte der Vorsitzende des Mendiger CDU-Stadtverbands, Stefan Schneider im „Albertinum“ in der Brauerstraße das Mendiger Dreigestirn samt Hofstaat. Schneider fügte hinzu: „Ihr macht bis heute einen super Job! Eure Proklamation und der anschließende Krönungsball waren ein voller Erfolg. Wir sind uns sicher, dass ihr bis zum Ende dieser Session jeden Saal buchstäblich zum Kochen bringt!“ Bevor er das Wort an Prinz Nico I. weiter gab, würdigte er das großartige Engagement des souverän und mit umwerfendem Charme regierenden Prinzen für den Karneval, aber auch als stellvertretender Vorsitzender des CDU-Stadtverbands für die Politik und nicht zuletzt auch für seinen Einsatz im Bereich der Kirche.

Als eine kleine Geste der Anerkennung überreichte Stefan Schneider dem Dreigestirn einen mit einem Obolus gefüllten Briefumschlag und die Damen aus dem Hofstaat wurden mit einem Blumenstrauß beglückt. Eine Abordnung der Senioren-Union schloss sich den guten Wünschen für das Dreigestirn an und überreichte ihm im Namen aller Mitglieder ein mit 111 Euro gefülltes Geldsäckel.

Ein musikalisches Highlight
Bevor die schmucken Tollitäten mit „Heut stäht deWelt stöll“ nach der Melodie des Cat Ballou-Ohrwurms „Hück steiht de Welt still“ gekonnt intonierten, machte Finanzminister René von Ra(d)t & Zahl die anwesenden Närrinnen und Narren darauf aufmerksam, dass dieses und auch das zweite Prinzenlied „Westerland hochdeutsch“ sowie acht weitere tolle Songs des Kellbachtrios bei allen Mendiger Sitzungen und beim Hofstaat als CD gegen ein geringes Entgelt erworben werden können.

Die Rede des Prinzen
Prinz Nico I. freute sich sodann mit dem Dreigestirn und dem Hofstaat nach einem kräftigen „Mennesch Ahoi!“ über die Einladung mit den Worten: „Auch der Prinz stammt ja aus der schwarzen Zunft und deshalb freue ich mich ganz besonders, heute hier sein zu dürfen.

Das ‚C‘ der CDU steht jedoch nicht nur für ‚christlich‘, sondern auch für Tradition und für Brauchtum.

Und wenn ich sehe, wie viele von der schwarzen Partei auch im Karneval aktiv sind (und das ist ein ganz wichtiges Brauchtum), dann ist das eine große Stärke dieser Partei, die wir auch nutzen müssen und ich bin ebenso dankbar wie stolz darauf, dass ihr dieses Brauchtum mit hochhaltet.“

Eine ganz besonderere Anerkennung des närrischen Adels galt sowohl dem Vorsitzenden Stefan Schneider als auch dem Hausherrn Heinz Lempertz, der von Prinz Nico mit dem Prinzenorden ausgezeichnet wurde. Stefan Schneider erfuhr diese Ehre bereits im Rahmen der Prinzengarde-Weihnachtsfeier bei seiner „Taufe zum Prinzengardisten.

 FRE

Neuer Vorstand unter weiblicher Führung

Mendiger Gemeindeverband „Junge Union“ wählt
Foto: Privat

15.01.2018
Mendiger Gemeindeverband „Junge Union“ wählt

Mendig. Die Mitglieder der Jungen Union und zahlreiche Gäste verabschiedeten zum Jahresanfang den langjährigen Vorsitzenden Thomas Wilger. Für sein Engagement in der Verbandsgemeinde wurde er nicht nur in der Jungen Union, sondern auch von Mitgliedern der CDU sehr geschätzt. Unter anderem

Verbandsbürgermeister Jörg Lempertz und der Kreisverbandsvorsitzende der Jungen Union Thorsten Welling sprachen ihm persönlich ihren Dank und ihre Wertschätzung aus.

Ein weiterer Gast – Ortsbürgermeister Bernd Merkler aus Bell – gab in einem Vortrag interessante Einblicke in die Entwicklung des kleinen Ortes als starken Wirtschaftsstandort. Als neue Vorsitzende wählten die Mitglieder einstimmig Clara Jünemann, die zuletzt bereits als Stellvertreterin fester Bestandteil des Vorstandes war.

Die Medizinstudentin ist tief in ihrer Heimat Bell verwurzelt und widmet sich mit Elan und Innovationswillen ihrer neuen Aufgabe. Auch die beiden Stellvertreter, Markus Merkler und Simon Pawlak, wurden einstimmig ins Amt gewählt. Zum neuen Jahr wurden bereits vier neue Mitglieder begrüßt.

So blickt die Junge Union mit starker Entschlossenheit ins Jahr 2018.